Das
Museum besitzt mehrere sehr interessante Werke die die reiche
Geschichte der Heiligblutkapelle und der Reliquie des Heiligen
Blutes auf verschiedene Weise illustrieren.
Man findet dort u.a. : Den Reliqienschrein des Hl. Blutes der von dem Brügger
Goldschmied Jan Crabbe 1617 aus ungefähr 30 Kilo Gold und
Silber und mehr als 100 Edelsteinen hergestellt wurde. Die kleinen
Bilder in den oberen Türmchen sind diese von St-Donatian,
des Schutzheiligen von Brügge, von Christus, von der Magd
Maria und von dem Hl. Basilius. Jährlich, am Himmelfahrtstag,
wird der Schrein mit der Reliquie in der Heiligblutprozession
von teilnehmenden Bischöfen und Prälaten getragen. Ein
silbernes Krönchen, (XV. Jh.) ein Geschenk von Maria
von Burgund. Szene aus dem Leben der Hl. Barbara, dem Meister der
Barbaralegende zugeschrieben (um 1480). Die Grablegung, Triptychon, dem Meister des Hl. Blutes
(1519) zugeschrieben.
Ebenfalls vom Beginn des 16. Jahrhunderts zeigtt ein zweites
Triptychon Die Kreuztragung, Christus am Kreuz und Die Auferstehung.
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zwei Tafeln die 1556 von Pieter Pourbus gemalt wurden werden
die 31 Mitglieder der Bruderschaft des Hl. Blutes porträtiert.
Sechs eichenhölzerne Medaillons stellen verschiedene Szenen
aus dem Leben von Christus dar : die Bescheidung, die Geißelung,
die Dornenkrönung, die Kreuzabnahme, die Grablegung und
die Auferstehung. Sie sind von der Hand von Hendrik Pulinx
(1698-1781). Ein Wandteppich 1637 datiert und mit dem Brügger gekrönten
b gezeichnet stellt die Überführung
der Reliquien des Hl. Augustinus aus Afrika nach Sardinien
dar.

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